Unmotiviert trotz Aufgaben? Wie Du trotzdem ins Handeln kommst
- migre0
- 29. Mai
- 2 Min. Lesezeit
Wenn selbst kleine Aufgaben zu viel werden

Heute ist wieder so ein Tag.
Ich bin müde. Ich bin Gereizt.
Und komplett unmotiviert.
Am liebsten würde ich einfach liegen bleiben.
Aber selbst dieser Gedanke nervt mich.
Ich weiß, dass ich einen Haufen Dinge zu tun habe.Auch ohne Liste.
Die läuft eh die ganze Zeit in meinem Kopf.
Und dann passiert es wieder:
Ich fange an, alles zu hassen.
Die Welt. Den Druck. Und mich selbst.
Dafür, dass ich nicht schlafen kann.
Dafür, dass ich nicht in die Gänge komme.
Und dafür, dass ich mal wieder nicht „funktioniere“.
Genau dort bin ich mein ganzes Leben hängen geblieben.
Aber heute nicht!
Nicht gegen Dich — sondern mit dem, was da ist
Ich habe begonnen, den Widerstand nicht mehr wegzudrücken.
Ich spüre die Müdigkeit. Die Unlust. Die Wut.
Und ich mache es trotzdem.
Nicht gegen mich.
Sondern mit dem, was da ist.
Ich höre die Stimme in meinem Kopf die ruft:
„Ich habe keine Lust.“
Und ich nehme sie mit.
Vielleicht schreibe ich langsamer. Vielleicht schlechter. Vielleicht weniger.
Aber ich mache es trotzdem.
Und etwas verändert sich dabei.
Nicht das Ergebnis.
Sondern mein Gefühl.
Stolz. Selbstachtung. Ja sogar ein kleines Stück Selbstvertrauen.
Nicht, weil ich perfekt bin.
Sondern weil ich da geblieben bin.
Motivation entsteht oft erst unterwegs
Und vielleicht ist genau das der Punkt:
Nicht warten, bis Du motiviert bist.
Nicht warten, bis es sich gut anfühlt.
Sondern lernen, Dich mitzunehmen.
Mit Müdigkeit.
Mit Widerstand.
Mit allem, was gerade da ist.
30 Sekunden reichen für den Anfang.
Fang klein an.
Bleib kurz da.
Und geh dann einen weiteren Schritt.
Denn Motivation kommt selten vorher.
Sie entsteht, während Du gehst.
Vielleicht kennst Du dieses Gefühl, einfach nicht mehr in die Gänge zu kommen.
Nicht faul zu sein. Sondern erschöpft.
Falls Du Dich darin wiedererkennst, hilft Dir vielleicht auch dieser Beitrag:
Oder meine persönliche Begleitung online und im Glarnerland.




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