Warum Du Dein Leben nicht genießen kannst (obwohl eigentlich alles gut ist)
- migre0
- 17. Mai
- 2 Min. Lesezeit

Eigentlich ist Dein Leben gut so wie es ist.
Okay, vielleicht nicht perfekt.
Es könnte mehr Geld da sein. Oder eine Partnerschaft.
Aber im Grossen und Ganzen hast Du ein schönes Leben.
Ja, Du bist sogar dankbar für die ganz kleinen Momente.
Und trotzdem hast Du dieses Gefühl in Dir, dass es irgendwie anders sein sollte.
Dass Du noch irgendwo hin müsstest.
Dass es nicht reicht.
Dass Du noch irgendetwas tun müsstest.
Und es zerreisst Dich fast. Denn Du weisst, dass Du im Grunde bereits alles hast, was Du für ein glückliches Leben benötigst.
Aber Du kannst es einfach nicht geniessen.
Und genau in diesen stillen Momenten wird es fast unerträglich laut in Dir.
Und Du beginnst zu denken: "Bin ich wirklich so undankbar?"
Warum Dankbarkeit Dein Nervensystem nicht automatisch beruhigt
Ich persönlich glaube nicht, dass Du undankbar bist.
Aber Dankbarkeit beruhigt nicht automatisch Dein Nervensystem.
Und wenn sich Dein Nervensystem Dein ganzes Leben im Alarmzustand befunden hat, dann bedeutet Ruhe und Geniessen automatisch: Gefahr.
Wenn Du nun beginnst Dich zu zwingen, Dein Leben zu geniessen, entsteht genau das Gegenteil: wieder Druck.
Vielleicht geht es heute nur darum, etwas weniger dagegen anzurennen.
Vielleicht musst Du gerade nichts mehr lösen
Schliesse doch mal für einen kurzen Moment Deine Augen und sag leise zu Dir selbst:
"Für diesen einen Moment muss nichts anders sein."
Denn vielleicht geht es jetzt gar nicht mehr darum, noch mehr zu lösen.
Sondern langsam zu erfahren: Ich sterbe nicht, wenn ich einen Moment einfach nur lebe.
Wenn Du Dich in diesem Gefühl wiedererkennst, dann gefällt Dir vielleicht auch dieser Beitrag:
Du musst diesen Zustand nicht allein tragen. Ich begleite Dich gern ein Stück zurück zu mehr Ruhe in Dir.




Kommentare