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Was tun, wenn das Geld nicht mehr reicht?

  • migre0
  • 3. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

Wenn steigende Kosten Dich überfordern und Du nicht mehr weiter weißt.

Ein ruhiger Weg zurück zu Dir, auch ohne sofortige Lösung.



Ein Mensch der entspannt und in sich gekehrt auf einem Bett sitzt und eine Hand auf seinen Solarplexus legt.

Wenn plötzlich das Geld nicht mehr reicht


Das Benzin kostet schon fast so viel, dass sich der Weg zur Arbeit nicht mehr lohnt?

Strom und sonstige Nebenkosten überschlagen sich mit Preiserhöhungen?

Du stehst im Supermarkt und weisst so langsam nicht mehr, wie Du Dich und Deine Familie noch ernähren sollst?

Und Du traust Dich schon gar nicht mehr nachzurechnen, ob das Geld das Du verdienst, überhaupt noch für all die Ausgaben reichst, die Du erfüllen musst?

Vielleicht musst Du Deinem Kind auch immer öfter "Nein" sagen, wenn es Dir sein Wünsche mitteilt.

Egal wo Du hinschaust, das Geld reicht einfach nicht mehr.


Und es zerreisst Dich, oder?

Denn Du weisst, dass Du untergehst, wenn es sich so weiterentwickelt.


Ich kenne dieses Gefühl sehr gut.

Denn ich habe mich auch dort befunden.

Und um ehrlich zu sein, bin ich immer mal wieder in dieser Situation.


Was gerade wirklich in dir passiert


Vielleicht interessiert es Dich, was in solchen Momenten wirklich in Dir passiert.

Dein Nervensystem nimmt eine Bedrohung wahr.

Nicht irgendeine Bedrohung. Eine existenzielle Bedrohung.

Wir nennen diesen Zustand oft "Existenzangst".


Um es auf den Punkt zu bringen: für Dein Nervensystem geht es um Leben oder Tod.

Es schaltet in den Notlaufmodus. Es macht zu und sorgt dafür, dass Dein Körper Unmengen an Adrenalin ausschüttet. Deine Fähigkeit Lösungen zu entwickeln verringert sich auf nahe Null. Dein logisches Denken wird eingeschränkt.

Denn in diesem Zustand will Dein Körper nur noch eins: weglaufen.

So schnell und so weit Dich Deine Füsse tragen.


Dieser Zustand spitzt sich zu. Denn unser Körper ist nicht für einen dauerhaften Alarmzustand gemacht.

Und irgendwann schaltet er einfach ab.

Oft dauert das überraschend lange. Viele von uns leben schon Jahrzehnte in einem solchen Zustand.


Und nein, meistens kippen wir nicht einfach um.

Der Körper beginnt irgendwann, deutlicher zu reagieren:

mit Erschöpfung, Krankheiten, Burn Out, Depression.


Du musst das heute nicht lösen


Aber Du bist nicht so machtlos, wie Du Dich heute vielleicht fühlst.

Denn auch wenn alles in Dir danach schreit, Du musst heute keine Lösung dafür finden.

Der erste Schritt zur Lösung Deiner Herausforderungen liegt nämlich nicht darin, Deine äussere Situation zu verändern.


Ein kleiner Moment, der dir Halt geben kann


Es ist viel einfacher:

Lege Dich für einen Moment entspannt irgendwo hin.

Nicht lange. Nur für einen kleinen Moment.

Schliesse Deine Augen und atme 5 Mal tief durch.

Lege eine Hand auf Deinen Solarplexus.

Atme weiter.

Fühle die Berührung.


Und nun sprich mit Dir selbst. Sprich mit der Stelle, auf der Deine Hand aufliegt.

Sag ganz leise:

"Ich bin sicher"

"Du bist sicher"

"Ich bin hier und ich bleibe"


Wiederhole diese Worte so oft Du magst.

Mehr ist heute nicht für Dich zu tun.

Denn es geht nicht darum heute etwas zu verändern.

Es geht darum, Dich kurz zu spüren.



Wenn du merkst, dass du da gerade alleine nicht durchkommst – ich begleite dich ein Stück.

Ruhig. Direkt. Ohne Druck.


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