Warum du nichts mehr fühlst (und was du JETZT tun kannst)
- migre0
- vor 7 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Wenn Dir alles egal wird und Du nur noch funktionierst

Du hast schon eine Ewigkeit nicht mehr geweint?
Du findest keinen Grund mehr zum Lachen?
Irgendwie fühlst Du Dich abgestumpft?
Wenn Du es ganz genau betrachtest, fühlst Du eigentlich nichts mehr?
Und im Grunde beginnt Dir alles irgendwie egal zu sein?
Schon vor längerer Zeit hast Du realisiert, dass die Welt irgendwie "verrückt geworden ist.
Zu bunt, zu laut, irgendwie zu viel. Überall Leid, Armut, Kriege und Naturkatastrophen.
Und Dein eigenes Leben sieht nicht viel besser aus.
Freunde und Verwandte werden krank und sterben.
Die Familie nervt und Dein Job ist auch langweilig geworden.
Egal was Du machst, es reicht nicht mehr.
Und nun sitzt Du da und hast das Gefühl, Du lebst nur noch vor Dich hin.
Oder besser, du funktionierst nur noch. Wie ein Roboter.
Keine Freude mehr. Nichts mehr, was Dich wirklich lebendig fühlen lässt.
Nichts fühlt sich mehr wirklich an.
Noch nicht einmal die Dinge, die Dir früher wichtig waren.
Das ist der Punkt, an dem Dein System langsam runterfährt.
Warum Du nichts mehr fühlst
Das Problem ist nicht das Leben das Du führst.
Das Problem ist, dass Du irgendwann aufgehört hast, Dich selbst darin zu fühlen.
Oder es nie gelernt hast.
Du musst nicht sofort Dein Leben verändern.
Aber Du kannst beginnen, Dich selbst wieder wahrzunehmen.
Nur: jedesmal, wenn Du das tust, spürst Du, dass da irgendwas sein sollte.
Aber da ist nichts. Nur Leere.
Genau das ist der Punkt, an dem die meisten weglaufen.
Und nein, mit Dir ist nichts kaputt.
Warum die Leere kein Fehler ist
Ich weiss wie schwer es ist, diese Leere zu fühlen.
Es ist kaum auszuhalten.
Und doch ist sie die Basis für all das, was Du willst.
Sie ist der Raum, in dem alles entstehen darf.
Aber dafür darfst Du lernen, sie zu halten.
Nicht ständig. Nicht immerzu.
Erstmal nur 30 Sekunden.
Und dann wieder raus.
Vielleicht liegt die Lösung nicht darin, Dein Leben so zu gestalten, dass Du Dich lebendig fühlst.
Sondern darin, erstmal die Leere zu fühlen. Denn auch sie ist Leben.
Auch wenn sie sich gerade tot anfühlt..
Wenn Du Dich darin wiedererkennst und nicht mehr alleine durch diese Leere gehen willst, begleite ich Dich gern ein Stück.
Vielleicht kennst Du auch dieses Gefühl von
oder dass Dir alles zu viel wird.
Dieser Beitrag ist Teil der Serie:



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